ⓘ Enzyklopädie. Schon gewusst? Seite 368



                                               

Taufschale

                                               

Taufversprechen

Taufversprechen bezeichnet in der christlichen Liturgie die vor der Taufe eines zum Christentum Bekehrten verlangte Doppelerklärung a der Absage an den Bösen und b des Glaubens an den dreifaltigen Gott. Die römisch-katholische Liturgie kennt eine ...

                                               

Wiedertaufe

Die Wiedertaufe ist die erneute Taufe eines bereits getauften Menschen. Die meisten christlichen Kirchen betrachten die Taufe als ein einmaliges Geschehen; die Begründungen dafür sind unterschiedlich.

                                               

Zwangstaufe

Eine Zwangstaufe ist eine Taufe gegen den Willen des Täuflings. In der christlichen Theologie wird die Gültigkeit von Zwangstaufen fast durchgängig bestritten. Trotzdem kam es im Verlauf der Kirchengeschichte aus macht- oder kirchenpolitischen In ...

                                               

Weihwasserbecken

Weihwasserbecken sind in der katholischen Kirche Gefäße zur Aufnahme von Weihwasser, einem Sakramentale. Sie finden sich bereits in romanischen Kirchen, können aus unterschiedlichen Materialien bestehen und verschiedene Formen haben. Einfache, zw ...

                                               

Ablasshandel

                                               

Beichtgeld

Als Beichtgeld, Beichtpfennig, Opferpfennig oder Beichtgroschen bezeichnet man eine ursprünglich freiwillige Gabe, die der Beichtende dem Priester zu übergeben pflegte. Bis 1031 stand es dem Beichtenden offenbar frei, ob und wie viel er geben wol ...

                                               

Fabrikgut

Fabrikgut ist das Kirchengebäude, aber auch das zur Bestreitung der Kosten des Gottesdienstes und für die Unterhaltung des Kirchengebäudes oder der Stifts- oder Klostergebäude bestimmte Vermögen einer Kirche, eines Stifts oder eines Klosters. Zur ...

                                               

Kirchenfabrik (Luxemburg)

Anders als privatrechtliche Vereinigungen ohne Gewinnzweck nach Luxemburger Recht, wie etwa die oft anzutreffenden Oeuvres paroissiales, gelten in Luxemburg Pfarreien nicht als juristische Person. Demnach können sie nicht an Rechtsakten teilnehme ...

                                               

Kirchenmarketing

Unter Kirchenmarketing versteht man das Marketing für kirchliche Organisationen und Religionsgemeinschaften. Es handelt sich hierbei um ein Instrument der marktorientierten Unternehmensführung, das Konzeption, Umsetzung und Evaluation von Strateg ...

                                               

Kreuzzugszehnt

Der Kreuzzugszehnt war ein Zehnt zur Finanzierung eines Kreuzzuges. Nicht nur zugunsten eines Orientkreuzzugs konnte ein solcher Zehnt erhoben werden, sondern auch zugunsten eines Kreuzzugs gegen Christen, wenn es sich z. B. um politische Gegner ...

                                               

Obödienz (Kirchenvermögen)

Obödienz oder Oblei ist ein kirchliches Sondervermögen, das meist durch eine Schenkung an ein Kollegiatstift oder Domkapitel entstanden ist. Obödienzen gehören nicht zum Stiftungsvermögen und stehen daher meist unter der getrennten Verwaltung ein ...

                                               

Palliengeld

Das Palliengeld war eine bei der Wahl eines Metropoliten an den Papst zu zahlende Abgabe. Nach der Zahlung wurde die Wahl vom Papst durch die Überreichung des Palliums bestätigt. Der Besitz des Palliums war Voraussetzung zur Ausübung des Ius ordi ...

                                               

Vermögen der römisch-katholischen Kirche

Das Vermögen der römisch-katholischen Kirche setzt sich dezentral aus dem Vermögen des Heiligen Stuhls, der Bistümer und mit der römisch-katholischen Kirche verbundenen Organisationen und Unternehmen zusammen. Maßgebliche Einflussfaktoren der Kir ...

                                               

Dschizya

Dschizya ist die Bezeichnung für die den nichtmuslimischen Schutzbefohlenen unter islamischer Herrschaft auferlegte Steuer.

                                               

Hisba

Die Hisba ist im Islam eine religiöse Institution unter der Autorität des Staates für die Wahrung der Ordnung der Scharia. Derjenige, der die Hisba vollzieht, wird Muhtasib genannt. Die Hisba als Amt bezieht sich auf die Kontrolle des öffentliche ...

                                               

Helldorff-Spende

Als Helldorff-Spende wird eine Zwangsabgabe für vermögende Juden in Berlin während der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet. Die Zwangsabgabe wurde von Wolf-Heinrich von Helldorff, ab 1935 Berliner Polizeipräsident, erdacht und ab 1938 ohne Ge ...

                                               

Judenzins

Judenzins hat zwei unterschiedliche Bedeutungen: Einerseits handelte es sich um die Schutzabgabe Judenregal, welche Juden an die christliche Obrigkeit zu entrichten hatten; auch die in unregelmäßigen Abständen erfolgende behördliche Konfiskation ...

                                               

Schmattgeld

Als Schmattgeld bezeichnete man vor der rechtlichen Emanzipation der jüdischen Bevölkerung Pauschalabgaben, die jüdische Bewohner ehemals christlicher Häuser an den örtlichen Pfarrer zum Ausgleich für entgangene Gebühren entrichten mussten. Ein B ...

                                               

Tempelschatz von Jerusalem

Der Tempelschatz von Jerusalem bestand aus Silbergeld und wertvollen Objekten, die im Jerusalemer Tempel deponiert waren. Das Wort korban meint eigentlich die Weihegabe, wurde aber zum terminus technicus für den Tempelschatz.

                                               

Abraham Dürninger (Unternehmen)

Abraham Dürninger & Co. GmbH ist eine Textildruckerei in Herrnhut. Außerdem produziert das Unternehmen Kirchenbedarf. Die Firma gilt heute als eines der ältesten noch existierenden sächsischen Unternehmen und ist ein Wirtschaftsbetrieb der Evange ...

                                               

C. Ludwig

Die C. Ludwig GmbH & Co. KG ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in München, das weltweit Kirchenbedarf, christliche Kunst und religiöse Geschenke an kirchliche Institutionen, Amtsträger und Privatpersonen vertreibt. Der Begriff Kirchenbedarf w ...

                                               

Haber & Brandner

Mit der Erforschung des Regensburger Domschatzes und der Restaurierung des silbernen Domaltars unter Achim Hubel begann eine neue Ära in der kirchlichen Denkmalpflege. Hubel spannte dazu im Jahr 1975 die beiden führenden Regensburger Silberschmie ...

                                               

Hongler Kerzen

Die Hongler Kerzen AG in Altstätten gehört zu den ältesten Kerzenmanufakturen weltweit und ist ein traditioneller Hersteller von Qualitätskerzen in der Schweiz. Seit über 300 Jahren und über neun Generationen befindet sich die Hongler Kerzen AG i ...

                                               

Joh. Schlösser Wachsbleiche und Kerzenfabrik

Die Joh. Schlösser GmbH Wachsbleiche und Kerzenfabrik ist eine 1764 gegründete Kerzenfabrik in Köln. Damit ist das Unternehmen nach der Eau de Cologne-Fabrik Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz das zweitälteste bei der Kölner Industri ...

                                               

Schreibmayr

Am 10. Oktober 1820 erwarb Johann Georg Schreibmayr die Spezerey Handelsgerechtigkeit des Johann Georg Angerer in der Münchener Weinstraße 7 für 1.500 Fr. Während Angerer noch allerley Spezereyen und Tuche führte, spezialisierte sich Schreibmayr ...

                                               

Buddhismuskunde

Die Buddhismuskunde ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem Studium der Sprachen und der geistigen und materiellen Kultur des Buddhismus beschäftigt. Buddhismuskunde im Westen erforscht den Buddhismus in Bezug auf Philologie, Gesch ...

                                               

Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens

Das Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens ist eine Forschungseinrichtung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die unter verschiedenen Bezeichnungen seit 1956 besteht. Die Umwandlung ein Institut erfolgte 1991. Das IKGA be ...

                                               

Wiener Studien zur Tibetologie und Buddhismuskunde

Wiener Studien zur Tibetologie und Buddhismuskunde ist eine wissenschaftliche Buchreihe zur Tibetologie und Buddhismuskunde, die seit 1977 in Wien erscheint. Herausgegeben wird sie vom Arbeitskreis für Tibetische und Buddhistische Studien, Univer ...

                                               

Zentrum für Buddhismuskunde

                                               

1001 Inventions

1001 Erfindungen ist ein internationales Bildungsprojekt, das sich der Wissenschaftsgeschichte und Technologie der Muslimischen Zivilisation in der Blütezeit des Islam widmet. Das Projekt wirbt sowohl online als auch durch traditionelle Herausgab ...

                                               

Anatolische Tierteppiche

Anatolische Tierteppiche stellen eine spezielle Gruppe von Teppichen dar, die nach heutigem Wissen in Anatolien hergestellt wurden. Charakteristisch für Tierteppiche sind die in den Flor eingeknüpften stilisierten Tierdarstellungen. Sie wurden im ...

                                               

Bahai-Transkription

Die Bahai-Transkription ist das in der Bahá’í-Weltgemeinde verwendete System zur Transkription arabischer und persischer Begriffe. Es basiert auf einem System, das vom Tenth International Covenant of Orientalists 1894 in Genf beschlossen und 1896 ...

                                               

Bâkî

Bâkî war ein osmanischer Dichter. Er wird als einer der großen Schriftsteller der türkischen Literatur angesehen und ist auch unter seinem Ehrentitel "Sultan der Dichter" bekannt.

                                               

Deutsche Orientalistik in der Zeit des Nationalsozialismus

Die deutsche Orientalistik in der Zeit des Nationalsozialismus war geprägt durch das Bemühen der nationalsozialistischen Politik, die außenpolitische und militärische Relevanz dieser Wissenschaftsdisziplin für ihre Ziele nutzbar zu machen. Zahlre ...

                                               

Diwan (Dichtung)

Der Begriff Diwan steht für eine Sammlung von Poesie und Prosa in der Literatur der islamischen Welt. Im Wortsinn wird der Begriff auch für ein Büro, eine Behörde oder eine Ratsversammlung verwendet.

                                               

Enzyklopädien aus dem islamischen Kulturkreis

Mit den Enzyklopädien aus dem islamischen Kulturkreis entstanden sehr früh sowohl generelle und spezielle als auch systematische und alphabetische Nachschlagewerke.

                                               

Suyolcuzade Mustafa Eyyubi

Suyolcuzâde Mustafa Eyyubi war ein osmanischer Kalligraf. Seine Nisba Eyyûbî ist auf das Stadtviertel Eyüp, wo er geboren wurde, zurückzuführen. Den Laqab Suyolcuzâde erhielt er, da Suyolcu Ömer Agha sein Vater war.

                                               

Geometrische Muster in der islamischen Kunst

Eine Fläche dekorativ mit geometrisch konstruierten Mustern auszufüllen ist Teil der bildenden Kunst vieler Kulturen. In der Islamischen Kunst erreichte diese Form der Ornamentik eine besondere Ausprägung und Vollendung. In jüngerer Zeit fanden d ...

                                               

Ghasel

Das Ghas e l oder die Ghasele ist eine lyrische Gedichtform, die bereits in vorislamischer Zeit auf der Arabischen Halbinsel entstanden ist. Die Blüte der Ghaselendichtung wird im persischsprachigen Raum etwa ab dem 13./14. Jahrhundert erreicht u ...

                                               

Seyyid Kasim Gubari

Seyyid Kasim Gubari war ein aus Diyarbakır stammender osmanischer Kalligraf. Er war verantwortlich für die Ausstattung des Innenraums der Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul mit kalligrafischen Inschriften. Er starb im Dschumādā l-āchira 1034 11. Mä ...

                                               

Seyh Hamdullah

Seyh Hamdullah oder Hamdullah von Amasya, war einer der frühesten und einflussreichsten osmanischen Kalligrafen. Zusammen mit seinem Schüler Hâfız Osman und dem späteren Ahmed Karahisari gilt er als einer der drei wichtigsten Kalligrafen der osma ...

                                               

Holbein-Teppich

Der Begriff Holbein-Teppich bezeichnet in der Kunstgeschichte einen besonderen Typ antiker anatolischer Knüpfteppiche, die sich durch eine gemeinsame Farb- und Mustergestaltung auszeichnen. Hergestellt wurden sie seit dem 15. und bis ins 17. Jahr ...

                                               

Institut für Islamfragen

Das evangelische Institut für Islamfragen ist ein Netzwerk von Islamwissenschaftlern und wird von den Evangelischen Allianzen in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz getragen. Durch Forschung und deren Präsentation in Veröffentlichungen, ...

                                               

Islamische Kunst

Der Begriff islamische Kunst bezeichnet in der westlichen Kunstgeschichte die bildende Kunst, die seit dem 7. Jahrhundert unter dem Einfluss der islamischen Kultur in den Gebieten der islamischen Welt hervorgebracht wurde. Auch außerhalb der Gren ...

                                               

Islamwissenschaft in Rumänien

Die jahrhundertelangen Kontakte mit dem Islam in Rumänien haben zur Entstehung einer alten Tradition islamwissenschaftlicher, turkologischer und osmanistischer Forschung geführt.

                                               

Johannes Hendrik Kramers

Johannes Hendrik Kramers war ein niederländischer Literaturwissenschaftler und Orientalist. Er war Professor für Arabisch und Islamwissenschaft an der Universität Leiden und wirkte an verschiedenen islamwissenschaftlichen Standardwerken mit, daru ...

                                               

Kultur des Osmanischen Reichs

Kennzeichnend für die Kultur des Osmanischen Reichs war die Integration unterschiedlichster kultureller Einflüsse und Traditionen aus den zentral- und westasiatischen Ursprungsregionen der Turkvölker, der unterschiedlichen Ethnien Anatoliens, sow ...

                                               

Lotto-Teppich

Der Begriff Lotto-Teppich bezeichnet in der Kunstgeschichte einen besonderen Typ antiker anatolischer Knüpfteppiche, die sich durch eine gemeinsame Farb- und Mustergestaltung auszeichnen. Hergestellt wurden sie im 16. und 17. Jahrhundert in Westa ...

                                               

Nâbi

Nâbi ; † 10. April 1712 in Istanbul) war ein osmanischer Dichter des 17./18. Jahrhunderts und eine der dominanten Dichterpersönlichkeiten seiner Zeit.

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