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Gottesbild

Unter Gottesbild versteht man oder ein inneres Bild, das Menschen mit dem Begriff Gott verbinden, ein Konglomerat von Vorstellungen, Gefühlen, Assoziationen ein Konstrukt. entweder eine körperliche Darstellung des Göttlichen ein Bildnis

                                               

Komparative Theologie

Die Komparative Theologie ist eine neue Form der Religionstheologie, die zwar von einem bestimmten konfessionellen Standpunkt ausgeht, diesen aber im Gespräch mit anderen konfessionellen und religiösen Traditionen fortentwickelt. Ihre Besonderhei ...

                                               

Lehrmeinung

Als Lehrmeinung wird das bezeichnet, was als aktueller Stand der Wissenschaften, einer Religion oder einer Weltanschauung angesehen wird. Eine grundlegende und als nicht verhandelbar angesehene Lehrmeinung nennt man Dogma.

                                               

Leib

Als Leib bezeichnet man in Philosophie und Theologie den lebendigen Körper von Menschen oder Tieren. Mit der Rede vom Leib im Unterschied zum Körper können entweder eine besondere Steigerung des Körperlichen im metaphysischen Sinne oder Aspekte w ...

                                               

Logos

Der altgriechische Ausdruck logos hat ein außerordentlich weites Bedeutungsspektrum. Er wird unspezifisch im Sinne von "Wort" und "Rede" sowie deren Gehalt gebraucht, bezeichnet aber auch das geistige Vermögen und was dieses hervorbringt, ferner ...

                                               

Malum physicum

Unter dem Begriff malum physicum versteht man in der Philosophie und Theologie im Gegensatz zum malum morale das natürliche Übel, wie Naturkatastrophen, Krankheiten, Missbildungen usw., das Übel also, das dem Menschen schon vorgegeben, in der Nat ...

                                               

Metaphysik

Die Metaphysik ist eine Grunddisziplin der Philosophie. Metaphysische Systementwürfe behandeln in ihren klassischen Formen die zentralen Probleme der theoretischen Philosophie, nämlich die Beschreibung der Fundamente, Voraussetzungen, Ursachen od ...

                                               

Neurotheologie

1975 veröffentlichten Waxman und Geschwind, dass Patienten mit Schläfenlappenepilepsie auffällige Veränderungen in Selbstgefühl und Verhalten entwickelten, unter anderem intensive Religiosität hyperreligiosity. 1998 veröffentlichte V. S. Ramachan ...

                                               

Numen

Numen ist ein Fachbegriff der Religionswissenschaft, der von Rudolf Otto eingeführt wurde. Er bezeichnet die Anwesenheit eines "gestaltlos Göttlichen". In der historischen Römischen Religion bedeutet numen primär das Handeln einer Gottheit und se ...

                                               

Omniszienz

Omniszienz bezeichnet die Eigenschaft bzw. das Vermögen, alle überhaupt wissbaren Sachverhalte auch tatsächlich zu wissen. Es handelt sich um eine traditionelle Eigenschaft Gottes, die hin und wieder auch anderen vollkommenen Wesen zugeschrieben ...

                                               

Ontologie

Die Ontologie ist eine Disziplin der Philosophie, die sich mit der Einteilung des Seienden und den Grundstrukturen der Wirklichkeit befasst. Dieser Gegenstandsbereich ist weitgehend deckungsgleich mit dem, was nach traditioneller Terminologie "al ...

                                               

Projektionstheorie

Nach Ludwig Feuerbach 1804–1872 ist Gott die Summe aller Wünsche nach Unsterblichkeit, Vollkommenheit, Glückseligkeit, Gleichberechtigung eines Menschen, der diese aber nicht als eigene Wünsche erkenne, sondern diese auf eine Gottheit projiziere. ...

                                               

Protologie

Protologie bezeichnet die theologische oder philosophische Lehre vom "Ersten". Gegenstand protologischer Erkenntnisbemühungen ist die angenommene Verursachung von allem durch ein universelles Prinzip, eine erste Ursache, die als ursprungsloser Ur ...

                                               

Regius Professor of Divinity (Dublin)

Der Regius Professor of Divinity ist eine 1761 durch König Georg III. gestiftete Regius Professur für Theologie am Trinity College, Dublin. Der Lehrstuhl selbst bestand seit 1607.

                                               

Relationalität

Die Relationalität bezeichnet in der Theologie, der Philosophie und in der Systemtheorie ein Geflecht von mitunter komplexen Beziehungen. Die Relationalität wird von einer einzeln auftretenden Relation abgegrenzt verwendet – dort eben, wo es um d ...

                                               

Schriftwerdung

Die Schriftwerdung ist ein theologischer Begriff. Sie bedeutet einerseits die Überlieferung der göttlichen Offenbarung durch Menschen in schriftliche Texte der Bibel, andererseits das ständige Wachsen der Offenbarung in der Geschichte durch fortw ...

                                               

Transzendentale Erfahrung

Transzendentale Erfahrung ist ein von Karl Rahner in die Theologie eingeführter Begriff, der die Grundlage jedweder Metaphysik und rationalen Rede über Gott darstellen soll. Der Ausdruck knüpft an Immanuel Kants Begriff transzendentaler Möglichke ...

                                               

Trichotomie

Trichotomie bezeichnet allgemein eine Dreiteilung. Dieser Begriff steht in einer Reihe mit Dichotomie und Polytomie. Ein anderes, gleichlautendes Wort hat die Bedeutung "Haarspalterei", "Spitzfindigkeit". Dieses veraltete Wort Trichotomie enthält ...

                                               

Universalienproblem

Das Universalienproblem ist eines der zentralen Themen der Philosophie und betrifft die Frage, ob es ein Allgemeines wirklich gibt oder ob Allgemeinbegriffe menschliche Konstruktionen sind. Als Universalien werden Allgemeinbegriffe wie beispielsw ...

                                               

Universalwissenschaft

Im Gegensatz zu den Einzelwissenschaften hat die Universalwissenschaft keinen begrenzten Gegenstandsbereich, sondern behandelt die gesamte Wirklichkeit. Als Universalwissenschaft wird vor allem die Philosophie und Theologie bezeichnet, wobei letz ...

                                               

Zweite Naivität

Zweite oder sekundäre Naivität ist ein literarischer Schreib- und Erzählstil. Er kommt erstmals expressis verbis 1925 bei Peter Wust vor, der die geistige Autorschaft besitzt. Vermittels der "zweiten Naivität", Paul Ricoeur nennt sie auch "zweite ...

                                               

Bestattung

Eine Bestattung ist die Verbringung des Leichnams oder der Asche eines Verstorbenen an einen festen, endgültig bestimmten Ort in der Erde oder die Ausbringung der Asche in die Natur. Eine Bestattung schließt in der Regel eine religiöse oder weltl ...

                                               

Menschenopfer

Menschenopfer waren die größtmöglichen Opferungen, bei denen Menschen im Rahmen eines religiösen oder anderen Kults getötet wurden, weil die Gesellschaft glaubte, den Forderungen einer Gottheit oder magischen Kraft entsprechen zu müssen, um nur s ...

                                               

Vision des Propheten Ezechiel von der Auferweckung Israels

Die Vision des Propheten Ezechiel von der Auferweckung Israels wird im Buch Ezechiel des Tanach beschrieben. Wegen der konkreten Darstellung des Vorgangs und der damit gebotenen Anschauung der jüdischen und christlichen Auferstehungshoffnung ist ...

                                               

Aspergill

Das Aspergill ist ein liturgisches Gerät, das zum Besprengen mit Weihwasser genutzt wird, etwa beim Asperges. Ursprünglich trug das Gerät im deutschen Sprachraum den Namen Sprengel in den Sprachvarianten sprengel oder sprengil. Umgangssprachlich ...

                                               

Bethesda

Der Name Bethesda wird im Bibellexikon mit Haus der Barmherzigkeit übersetzt. Die verschiedentlich angezweifelte Form des Namens ist durch die Kupferrolle von Qumran bestätigt worden. Dort wird die Teichanlage – in der Dualform zu Bethesda – als ...

                                               

Ganga

Ganga, der indische Name für den Fluss Ganges, ist auch der Name einer Göttin des Hinduismus. Sie wird häufig als ‚Mutter Ganga bezeichnet.

                                               

Ghat (Indien)

Ghat nennt man in Indien eine zu einem Gewässer hinunterführende Böschung oder Stufung. Sie ist oft gesäumt von hinduistischen Tempeln und anderen Bauten.

                                               

Gregoriuswasser

Unter Gregoriuswasser versteht man mit Salz, Asche und Wein vermischtes Weihwasser. Der Name nimmt Bezug auf Papst Gregor den Großen. Gregoriuswasser kann bei der Kirchweihe zur Besprengung des Altars und der Kirche verwendet werden. Beim Kirchen ...

                                               

GroSe Wasserweihe

Die Große Wasserweihe ist ein christlicher Gottesdienst, der an einem der wichtigsten Feiertage im Kirchenjahr der orthodoxen Kirche und anderer Ostkirchen stattfindet. Dieser wird zum Gedenken der Taufe Jesu am Tag der Erscheinung des Herrn am 6 ...

                                               

Jardenit

Jardenit ist eine Taufstelle am Fluss Jordan, nahe dem Ausfluss des Jordan aus dem See Genezareth und dem ältesten israelischen Kibbuz Degania. Jardenit wird vom Kibbuz Kinneret betrieben. Die Stelle, an der Jordanfluss den See Genezareth verläss ...

                                               

Kijor

Ein Kijor ist ein Waschbecken, das der rituellen Reinigung der Hände dient. Die zugehörige Vorschrift steht im Buch Exodus: Diese Vorschrift bezog sich auf den Tempel in Jerusalem. Zwischen dem Altar und dem Heiligtum standen dort quadratische Wa ...

                                               

Leichenwaschung

Mit Leichenwaschung wird ein Bestattungsritual verschiedener Religionen und Kulturen bezeichnet, bei dem die Leiche eines Verstorbenen mit Wasser gewaschen wird. In einigen Religionen ist die Waschung unabdingbar.

                                               

Misogi

Misogi ist ein Reinigungsritual in der Shintō-Religion, welches zweimal im Jahr stattfindet. Die Gläubigen reinigen sich vor der Anbetung in einem Wasserfall oder in laufendem, meist kaltem Wasser, vor Sonnenaufgang. Für das Ritual wird spezielle ...

                                               

Netilat Jadajim

Netilat Jadajim, die rituelle Waschung der Hände, ist neben der Tevila, dem Eintauchen des gesamten Körpers in einer Mikwe, eine von zwei verschiedenen Formen der rituellen Waschung im Judentum. Das hebräische Wort netila ist laut Israel Meir Lau ...

                                               

Pedra Formosa

Die Pedra Formosa im Norden Portugals sind ein Merkmal der Castrokultur. Die Steinkompositionen tragen oft umfangreiche stilisierte Gravierungen auf der Frontseite. Die Monumente bestehen aus einer Vorhalle mit einer runden Kammer mit Kraggewölbe ...

                                               

Qasr al-Yahud

Qasr al-Yahud ist eine Taufstelle am westlichen Ufer des Jordan. Sie war früher auch unter dem Namen El-Maghtas bekannt, mit dem heute die Taufstelle am gegenüberliegenden, jordanischen Ufer bezeichnet wird, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. ...

                                               

Sadırvan

Sadırvan, auch Schadirwan, ist ein Reinigungsbrunnen im Innenhof großer Moscheen, dessen pavillonartige Form sich im Osmanischen Reich entwickelte. Üblicherweise werden Sadırvans zentral in Moscheehöfen oder vor dem Haupteingang und der häufig an ...

                                               

Shanacloon

Shanacloon ist ein archäologischer Fundplatz in den Wäldern südwestlich des Sullane River im Townland Shanacloon im County Cork in Irland. Ein kleiner Cairn wird von drei Oghamsteinen flankiert, wobei nur eine Inschrift deutlich sichtbar ist. Ein ...

                                               

Stufenbrunnen

Ein Stufenbrunnen ist ein Brunnen, der je nach Wasserstand wegen der Stufenbauweise eine unterschiedliche Oberflächengröße aufweist. Stufenbrunnen gehören zu den originären und originellsten Beiträgen des indischen Subkontinents zur Weltarchitekt ...

                                               

Taufwasser

Als Taufwasser bezeichnet man in der Liturgie der katholischen Kirche Weihwasser, das vorwiegend für Taufen verwendet und auch von Ostern bis Pfingsten während des Asperges in der Heiligen Messe ausgeteilt wird. Es wird in der Osternacht in einem ...

                                               

Tempelteich

Bei einem Tempelteich handelt es sich um ein stehendes Gewässer in unmittelbarer Nähe eines indischen Tempels oder Tempelkomplexes. Eine eindeutige konstruktive oder definitorisch exakte Abgrenzung zu den Stufenbrunnen ist selbst für Inder in man ...

                                               

Tevila

Tevila, das Eintauchen des gesamten Körpers in einer Mikwe ist neben Netilat Jadajim, der rituellen Waschung der Hände, und Tahara, der Totenwaschung, eine Form der rituellen Waschung im Judentum. Die ersten Aufzeichnungen über diese Praktiken fi ...

                                               

Tirtha

Tirtha bezeichnet im Hinduismus einen heiligen Ort, der eng mit Wasser verbunden ist. Dies ist im Allgemeinen ein Pilgerort. Der Begriff wurde jedoch auch ausgeweitet auf religiöse Texte, auf gewisse Punkte an der Hand und auf andere Objekte, die ...

                                               

Trankopfer

Das Trankopfer oder die Libation ist eine Form des religiösen Opfers. An Kultstätten, aber auch an profanen Orten werden Flüssigkeiten über einem geweihten Objekt vergossen. Das Trankopfer wurde selbständig oder zusammen mit anderen Opfergaben da ...

                                               

Tsukubai

In Japan ist ein tsukubai ein Waschbecken, das für Besucher am Eingang eines heiligen Ortes bereitgestellt wird, um sich durch rituelles Händewaschen und Mundspülen zu Reinigen. Diese Art von ritueller Reinigung ist ein Brauch für Gäste, die an e ...

                                               

Tulsi Ghat

Tulsi Ghat ist eines der Ghats in Varanasi. Es ist nach Tulsidas benannt, der hier lebte, als er die Ramcharitmanas schrieb. Davor war das Tulsi Ghat als Lolark Ghat bekannt. Im Jahr 1941 wurde es durch den Industriellen Baldeo Das Birla verstärk ...

                                               

Untertauchen (Religion)

Im Schöpfungsmythos der Bibel ist das gänzlich untergetauchte Land, welches am dritten Tag freigegeben wird, ein wichtiges Element der Schöpfung selbst und wird die besondere Rolle von Wasser dargestellt, das ursprünglich alles bedeckte. Siehe 1. ...

                                               

Vidi aquam

Vidi aquam ist der Name der Antiphon, die während der heiligen Messe gesungen wird, wenn die Gemeinde beim sonntäglichen Taufgedächtnis zwischen Ostern und Pfingsten vom Zelebranten mit Taufwasser besprengt wird. Auch in der Osternacht kann die A ...

                                               

Wade in the Water

"Wade in the Water" ist ein Negro Spiritual aus dem 19. Jahrhundert, das erstmals 1901 in dem Buch "New Jubilee Songs as Sung by the Fisk Jubilee Singers" veröffentlicht wurde. Die erste Tonaufnahme des Liedes stammt aus dem Jahr 1925; seitdem ga ...

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